Mona Ernst Vita

Mona Ernst, geboren 1995 in Frankfurt am Main, erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von 8 Jahren. Im Alter von 13 Jahren wurde sie Mitglied im Landesjugendsinfonieorchester Hessen, zwei Jahre später Jungstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Prof. Susanne Müller-Hornbach. Von 2014/15 bis 2022 studierte sie an der Musikhochschule Lübeck bei Prof. Ulf Tischbirek und schloss sowohl ihr Bachelor- als auch das Masterstudium mit Bestnote ab. Sie besuchte zusätzlich Meisterkurse bei Prof. Peter Hörr, Prof. Gustav Rivinius und Prof. Maria Kliegel und erhielt Unterrichte von Prof. David Geringas und Prof. Thomas Grossenbacher.

Mit 8 Jahren gewann sie den 1. Preis beim Robert-Stolz-Klavierwettbewerb, es folgten weitere 1. Preise mit dem Cello bei Jugend musiziert und zwei 1. Preise beim Mendelssohn-Wettbewerb, wo sie sich zusätzlich ein Stipendium der Paul-Fiderspil-Stiftung und den Sonderpreis des Hessischen Rundfunks erspielte. 2014 war sie Solistin bei dem Usinger

Kammerorchester und trat 2016 sowohl als Solistin als auch in Kammermusikbesetzung auf dem HarzClassixFestival auf. Seit 2015 wird sie im Streichquartett (u.a. „Quartett Levár“) von Prof. Heime Müller betreut und war seitdem regelmäßig im Quartett und Klavierduo beim Brahms-Festival Lübeck zu hören. Sie besuchte zahlreiche Kammermusik Förderkurse Jugend musiziert und erhielt weitere musikalische Impulse 2022 von Prof. Silke Avenhaus und in Quartettbesetzung 2017, 2018, 2019 und 2021 beim Kammermusik-Campus Lübeck von Prof. Donald Weilerstein, Prof. Eberhard Feltz und Prof. Eckart Runge. Im Oktober 2017 wurde das Quartett Levár in die Stiftung „Yehudi Menuhin Live Music Now Lübeck“

aufgenommen und konzertierte u.a. 2019 in einer Live Übertragung des Deutschlandfunks sowie beim Schleswig-Holstein-Musikfestival. Seit 2021 wirkt sie regelmäßig bei dem dokumentarischen Theaterstück „Die Mittelmeer-Monologe“ (Regie: Michael Ruf) mit.

Beim Unterrichten ist es für sie eine Freude, gemeinsam das Cello zu entdecken und die musikalische und persönliche Entwicklung begleiten zu dürfen. Neben dem Cellospiel als solches empfindet sie es als wichtig, schon früh durch beispielsweise erste kammermusikalische Erfahrungen das Hin- und Zuhören und die Freude an der Musik sowie

deren Funktion als Brücke zu fördern.